Preisgestaltung als Mittel der Verkaufsförderung
Veröffentlicht von Alexander Schramm - Sonntag, 7. Dezember 2008
Sie wollen, daß ein gar nicht so günstiges Produkt als Schnäppchen wahrgenommen wird? Das Wörtchen “nur” wirkt Wunder. Sehen Sie selbst:
Wie Sie sehen können habe ich noch eine Befristung in den Preis eingebaut, die Befristung sorgt dafür, daß der Kunde unter Entscheidungsdruck gesetzt wird und im besten Falle sofort bestellt.
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Das mag bei einem Großteil des Volkes wohl wirken, aber mich ärgert dieses Wörtchen “nur” und verursacht Minuspunkte.
Zum Glück gibt es heute genug Preissuchmaschinen, um herauszufinden, ob das “nur” gerechtfertigt ist, oder mal wieder ein Winkelzug der Werbetreibenden.
Und wenn ich im Laden über ein solches Preisschild stolpere, frage ich mich zuerst, ob mir der Preis gut vorkommt. Andererseits ist mit eine freundliche, kompetente Bedienung durchaus einige Euro wert.
Aber das Wort “nur” ärgert mich genauso wie “statt (Phantasiepreis) – 89,90€”.
Für den Verkäufer jedoch ist der “Großteil des Volkes” Zielgruppe und schon stecken wir mitten drin im Dilemma.